“67 Prozent aller Erwachsenen, die Lebensmittel-Nothilfe beantragen, sowie 20 Prozent aller Obdachlosen gehen einer geregelten Arbeit nach.”
“Nickel and Dimed - On (Not) Getting By in America” von Barbara Ehrenreich (englisch)
“Arbeit poor” von Barbara Ehrenreich (deutsch)
Rund ein Drittel aller amerikanischen Arbeiter verdingen sich für Stundenlöhne unter acht Dollar und verdienen somit weniger, als den sogenannten Living Wage, einen Lohn, der es ermöglicht, sich bei normalen Arbeitszeiten ausreichend zu ernähren und in einem eigenen Zimmer zu leben. Der wurde 1998 von der National Coalition for the Homeless mit einem Stundenlohn von 8,89 Dollar festgelegt. Das sind drei Dollar über dem gesetzlichen Mindestlohn von 5,15 Dollar.
“Ganz unten im Land des Lächelns” von Adrian Kreye
Die Folge: mit einem Stundenlohn von 6 bis 7 Dollar kann in Amerika niemand überleben, ohne entweder zwei Vollzeitjobs anzunehmen, oder unter Bedingungen zu leben, die man eigentlich in den Armenviertel der Dritten Welt vermutet.